GVT - 19169 N
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Prozessführung und Auslegungsstrategie für die mehrstufige Filterkuchenwäsche auf kontinuierlichen Filtern im Gasdifferenzdruckfeld

IGF-Nr. 19169 N

Forschungsstelle:

Hochschule Mannheim

Institut für Mechanische Verfahrenstechnik

Paul-Wittsack-Str. 10

68163 Mannheim
Projektleiter: Prof. Dr. B. Hoffner
Laufzeit: 01.01.2017 - 31.12.2018
Betreut durch: AK 3

Die Filterkuchenwäsche im Gasdifferenzdruckfeld ist ein in vielen Branchen eingesetztes Verfahren zur Abtrennung gelöster Wertprodukte oder Verunreinigungen von Feststoffpartikeln. Die zugrunde liegenden Einzelvorgänge sind vielfach untersucht und beschreibbar.

Um die Waschflüssigkeitsmenge zu reduzieren und die Anlagenkapazität zu erhöhen, wird die Wäsche jedoch mehrstufig ausgeführt und stellt sich als ein komplexes Zusammenspiel miteinander verschalteter, imperfekter Durchströmungsvorgänge sowie Zwischenentfeuchtung(en) mit Wiederbefeuchtung dar.

Bei Auslegung, Betrieb und Optimierung/Anpassung der mehrstufigen Filterkuchenwäsche im Gegenstrom klafft jedoch eine erhebliche Wissens- und methodische Lücke, die in diesem Vorhaben geschlossen werden soll. Dadurch ergibt sich ein erheblicher Nutzen für kmU, die v.a. auf der Hersteller- und Planungsseite aber auch auf der Betreiberseite zu finden sind.

Die experimentellen Arbeiten sollen an einer Drucknutsche durchgeführt werden. Die theoretischen Arbeiten verknüpfen die unterschiedlichen Vorgänge und Waschstufen mit dem Ziel einer konsistenten modellhaften Beschreibung und basieren auf den experimentellen Ergebnissen.

Darauf aufbauend soll eine Auslegungs- und Optimierungsmethodik (auch als short-cut-Methode) erarbeitet und geprüft werden, mit dem Ziel einer verlässlichen Beschreibung der mehrstufigen Filterkuchenwäsche.

Die angestrebten Vorteile zeigen sich im Bereich einer verbesserten Auslegungs- und Betriebssicherheit einer derartigen Anlage, Erhöhung der Produktqualität und Produktionskapazität wie auch Ökologie und Ressourceneffizienz. Weiterhin kann damit das Anwendungsfeld kontinuierlicher Gasdifferenzdruckfilter erweitert werden.

Die angestrebten Forschungsergebnisse stärken somit die Wettbewerbsfähigkeit von KMU auf der Herstellerseite wie auch auf der Betreiberseite.

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BMWi-Logo Das IGF-Vorhaben Nr. 19169 N der Forschungsvereinigung Forschungs-Gesellschaft Verfahrens-Technik e.V., Theodor-Heuss-Allee 25, 60486 Frankfurt am Main wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

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