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Ablösung feinstkörniger dünner Partikelschichten von Filtermedien durch Rückspülung

IGF-Nr. 18591 N

Forschungsstelle:

Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Institut für Mechanische Verfahrenstechnik und Mechanik

Projektleiter: Prof. Dr. H. Nirschl
Laufzeit: 01.04.2015 - 31.01.2018

 

Suspensionen, welche in größeren Mengen [m3/h] anfallen und aus denen sehr kleine Partikeln [<10µm] abgetrennt werden müssen, die in nur sehr geringer Konzentration [0.01-1Vol%] enthalten sind, gelten gemeinhin für die Trenntechnik als schwer handhabbar. Die hier zu lösende verfahrenstechnische Aufgabe wird allgemein als Klär- oder Polierfiltration bezeichnet. Anwendung finden diese Aufgabenstellungen branchenübergreifend in praktisch allen Bereichen der industriellen Produktion und der Umwelttechnik.

Im Rahmen dieses Antrags soll ein zylinderförmiges und ein ebenes Filterelement ohne Hilfsstoffe betrachtet werden, welches durch Rückspülung regeneriert wird. Ziel ist es, die Ablösung des Filterkuchens zu verbessern. Es sollen dafür die Parameter der Kuchenbildung und anschließender Partikelablösung analysiert, und die Beeinflussung der Partikelhaftkräfte auf die Filterregeneration betrachtet werden.

 

Von den angestrebten Forschungsergebnissen werden Hersteller und Anwender von Filterapparaten gleichermaßen profitieren. Die Partikelabtrennung ist ein sehr weit verbreiteter Verfahrensschritt und betrifft dadurch zahlreiche Industriezweige.

Die vorwettbewerbliche Erhöhung des Wissensstandes erlaubt zum einen eine konstruktive Verbesserung von Filterapparaten, zum anderen kann die Optimierung der Betriebsweise auch für schon bestehende Anlagen die Betriebskosten senken und den Anwendern zur Produktion höherer Qualitäten verhelfen.

 

Zum Abschluss des Projekts soll ein Maßnahmenkatalog praxistauglicher Empfehlungen zur verbesserten Konstruktion und zur verbesserten Betriebsweise von Rückspülfiltern erstellt werden, welcher interessierten Firmen zur Verfügung gestellt wird.

Bereits während der Projektlaufzeit sollen erste Ergebnisse u.a. im Projektbegleitenden Ausschuss, auf Fachtagungen und Vorträgen vorgestellt und diskutiert werden.

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BMWi-Logo Das IGF-Vorhaben Nr. 18591 N der Forschungsvereinigung Forschungs-Gesellschaft Verfahrens-Technik e.V., Theodor-Heuss-Allee 25, 60486 Frankfurt am Main wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

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