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Neue Möglichkeiten der Kombination von Reaktion und Stofftrennung

IGF-Nr. 14515 N 1/2

In diesem Projekt ist anhand des Systems der Umesterung von Methylacetat mit n-Butanol die Reaktivrektifikation in Verknüpfung mit Sonderverfahren untersucht worden. Dies beeinhaltete auch die Messung der Kinetik des Reaktionssystems und dessen Modellierung. Die erhaltenen Modellparameter sind in die Durchführung und Simulation des reaktiven Rektifikationsprozesses im Technikumsmaßstab eingeflossen.

Über den reinen reaktivrektifikativen Prozess hinaus ist auch die Einbeziehung von Sonderverfahren (aezeoptrope und extraktive Rektifikation) in den Prozess experimentell untersucht worden. Diese Arbeiten zeigten, dass es möglich ist, diese Verfahren für Produktionsprozesse miteinander zu verknüpfen.

Im Projekt sind eigene Membranen für das Trennproblem Methanol/Methylacetat entwickelt und in den Verfahren der Pervaporation und Dampfpermeation experimentell auf ihre Eignung hin untersucht worden. Das entwickelte Simulationsmodell für die Membrantrennung wurde darüber hinaus in eine Javaanwendung implementiert, welches von Unternehmen verwendet werden kann, um für benutzerdefinierte Prozesse Designstrategien zu entwickeln.

Die erhaltenen Daten zur Verwendung der Reaktivrektifikation sind für eine systematische Herangehensweise zum möglichen Einsatz dieses innovativen Verfahrens genutzt worden. Diese Ergebnisse können in Zukunft helfen, die Möglichkeit eines Einsatzes von Reaktivrektifikationsprozessen besser abzuschätzen.

Forschungsstellen: Universität Oldenburg, Institut für Reine und Angewandte Chemie, Technische Chemie / GKSS-Forschungszentrum Geesthacht GmbH
Leiter des Projektes:  Prof. Dr. J. Gmehling / Dr. T. Brinkmann
Laufzeit: 01.02.06-31.10.08
Betreut durch:  AK 1

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BMWi-Logo Das IGF-Vorhaben Nr. 14515 N 1/2 der Forschungsvereinigung Forschungs-Gesellschaft Verfahrens-Technik e.V., Theodor-Heuss-Allee 25, 60486 Frankfurt am Main wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

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